Frau rüttelt an einer verschlossenen Tür – Symbol für Anstrengung und kosmisches Timing

Warum du trotz aller Anstrengung manchmal nicht weiterkommst – kosmisches Timing

Wenn du dich fragst, wie viel du noch tun musst, damit du endlich ans Ziel kommst, möchte ich dir heute einen vielleicht ungewöhnlichen Gedanken mitgeben.

Vielleicht liegt es gar nicht daran, dass du dich noch mehr anstrengen musst.

Wir leben in einer Gesellschaft, in der uns vermittelt wird, dass wir jederzeit alles erreichen können – wenn wir nur die richtigen Entscheidungen treffen und uns genügend anstrengen:
Du musst es nur wirklich wollen.“
„Du musst dranbleiben.“
„Du darfst nicht aufgeben.“
„Andere haben es schließlich auch geschafft.

Kennst du mindestens einen dieser Sätze. Mit Sicherheit, oder?

Und genau darin steckt ein unglaublicher Druck. Denn was passiert, wenn etwas trotz aller Anstrengung nicht klappt?

Vielleicht suchst du schon lange einen Partner. Vielleicht möchtest du beruflich den nächsten Schritt machen. Vielleicht versuchst du seit Monaten, etwas in deinem Leben zu verändern.

Und irgendwann kommt die frustrierende Frage hoch:
Was mache ich falsch?

Vielleicht gar nichts. Vielleicht versuchst du gerade nur, etwas zu erzwingen, für das in deinem Leben gerade nicht der richtige Zeitpunkt ist. Oder vielleicht ist das, was du glaubst erreichen zu wollen, gar nicht für dich bestimmt.

Und genau hier möchte ich dich auf ein kosmisches Timing aufmerksam machen. Ja, das gibt es und wir leben immer danach – bewusst oder unbewusst:

Wir leben nicht linear

Die Vorstellung, dass wir jederzeit dieselben Möglichkeiten haben, passt für mich nicht zu dem, was ich in persönlichen Readings immer wieder sehe. Unser Leben verläuft in Zyklen.

Es gibt Phasen, in denen unsere Energie stark nach außen gerichtet ist. Wir werden gesehen, Möglichkeiten entstehen, Begegnungen kommen zustande, beruflich öffnen sich Türen. Und wir halten das für normal, und dass das immer so weitergeht.

Weit gefehlt. Denn es gibt auch Phasen, in denen genau das Gegenteil passiert: Wir strengen uns an, entwickeln teilweise fast übermenschliche Kräfte und trotzdem bewegt sich nichts und das Vorhaben beginnt unglaublich zäh zu werden. Wenn du dein Leben einmal ganz ehrlich betrachtest, kennst das auch, nicht wahr?

Aber das Beste ist, kosmisches Timing ist kein Zufall. Und man kann diese Phasen mit psychologischer Astrologie genau zuordnen. So kann man nicht mehr davon überrascht werden.

In meinem YouTube-Video zum kosmischen Timing erzähle ich von Uwe und wie ihn eine Talpunkt-Phase eiskalt erwischt hat. Seine Geschichte zeigt sehr schön, wie erleichternd es sein kann, den eigenen Lebensrhythmus zu verstehen.

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Uwe wollte beruflich noch einmal durchstarten

Uwe kam gemeinsam mit seiner Frau zu mir ins Reading. Er war über 50 Jahre alt und wollte beruflich noch einmal einen Schritt nach vorne machen. Eine interessante Stelle wurde ausgeschrieben, er bewarb sich und bekam eine Absage – trotz passender Qualifikation. Und es blieb in dieser Zeit nicht bei einer.

Mehrfach hatte er versucht, beruflich weiterzukommen. Immer wieder funktionierte es nicht. Langsam begann er an sich selbst zu zweifeln:
Bin ich mittlerweile zu alt?
Warum werde ich nicht gesehen?
Was mache ich falsch?

Genau das ist die Kehrseite unseres gesellschaftlichen Leistungsversprechens. Wenn angeblich jeder jederzeit alles erreichen kann, muss das Scheitern schließlich an einem selbst liegen.

Also noch mehr machen. Noch mehr wollen. Noch besser werden. Oder man bekommt von anderen den gut gemeinten Rat:
„Mach es doch einfach so wie ich.“

Doch genau das kann nicht funktionieren, wenn wir alle ein individuelles Timing haben!

Was, wenn gerade etwas ganz anderes dran ist?

In Uwes Horoskop war sehr deutlich zu erkennen, dass er sich in seinem persönlichen Zyklus an einem Talpunkt befand. Die Energie zieht sich an einem solchen Punkt stärker nach innen.

Das ist dann keine besonders günstiger Zeitpunkt, um mit aller Kraft Sichtbarkeit, Anerkennung oder äußeren Erfolg erzwingen zu wollen. Und genau das hatte Uwe erlebt.

Als ich ihm das erklärte, hellte sich seine Miene mit jedem weiteren Wort auf. Plötzlich gab es eine ganz einfache Erklärung!

Uwe war nicht gescheitert!

Er durfte nur lernen seinem eigenen Gefühl wieder zu vertrauen. Und das sagte ihm, dass der nächste Karriereschritt gerade nicht dran war. Aber er wollte sich das nicht eingestehen. Warum auch? Denn als Mann hat man doch als oberste Pflicht erfolgreich zu sein und Karriere zu machen, oder?

Und so ist er voll einer gesellschaftlichen Erwartungen und einem Rollenbild hinterhergelaufen statt auf sich selbst zu hören.

Bei Uwe ging es um mehr als seinen Beruf

Besonders interessant wurde Uwes Geschichte, als wir uns angeschaut haben, wofür seine Energie stattdessen gebraucht wurde.

Denn er befand sich in einer Lebensphase, in der die Sinnfrage eine zentrale Rolle spielt.

Zwischen dem 48. und 54. Lebensjahr bewegt sich das kosmische Timing durch einen Bereich, in dem Fragen auftauchen können wie:

  • Wofür mache ich das eigentlich (noch)?
  • Was ergibt für mich Sinn?
  • Welche Vorstellungen habe ich übernommen und was davon entspricht mir nicht mehr?
  • Will ich mein Leben wirklich weiterhin so führen?
  • Ist das wirklich meins?

Und genau dort stieß Uwe auf ein Rollenbild, das er bisher für selbstverständlich gehalten hatte. Nur passte dieses Bild gerade überhaupt nicht zu seinen eigenen Lebensthemen.

Was, wenn der Mann keine Karriere machen muss?

Statt Karriere zu machen ging es bei Uwe jetzt erstmal darum endlich seine Lebensaufgabe in der Familie anzutreten. Also statt nach Außen in die Welt zu gehen, den häuslichen Rahmen verantwortungsvoll für sich und seine Familie zu halten, sich zu kümmern und präsent zu sein.

Das war zunächst für ihn sehr ungewohnt, weil das Bild des erfolgreichen Ehemanns tief in ihm verankert war: Erst Karriere und dann Familie. Aber diese Rollenverteilung wurde durch das Reading über den Haufen geworfen. Erst Familie und dann wieder Karriere, wenn der richtige Zeitpunkt gekommen ist.

Denn Uwes Frau war beruflich zu dem Zeitpunkt sehr erfolgreich und führte ihre eigene Praxis. Damit sie Familie und Beruf unter einen Hut bekommen konnte (auch das Bild sitzt tief bei uns Frauen) hatte sie die Praxis sogar ins Eigenheim integriert.

Und dann passierte etwas Schönes mit dieser neuen Erkenntnis:

Uwes Frau fiel ein Stein vom Herzen.

Und damit fiel die Last von beiden ab.

Sie hatte versucht neben Beruf und Familie ihn auch noch in der Bewerbungsphase zu unterstützen und aufzubauen und er hat gegen seinen Wunsch gekämpft mehr in der Familie zu übernehmen. Nun konnten sie gemeinsam schauen:
Was ist eigentlich für uns beide gerade dran?

Kosmisches Timing und das Erkennen der eigenen und gegenseitigen Lebensthemen hat ihnen diese Entscheidung nicht direkt abgenommen. Aber das hatte eine Perspektive aufgemacht, die sie vorher nicht gesehen haben.

Auch Beziehungen haben ihre Zeit

Ich selbst habe auch schon eine sehr eindrückliche Erfahrungen mit meinem kosmischen Timing gesammelt und bin mir daher sehr sicher, dass wir alle danach leben. Die Frage ist nur, ob wir es bewusst nutzen oder unbewusst immer wieder daran scheitern, wenn wir linear vorgehen.

Nach meiner Trennung war ich zehn Jahre Single. Und natürlich gab es Zeiten, in denen ich mich gefragt habe, warum ich nicht einfach „den richtigen Mann“ finde.

Besonders Beziehungsratgeber können dabei einen erstaunlichen Druck erzeugen:
Du musst nur deine Muster lösen.
Du musst einen Partner finden, mit dem du dich sicher binden kannst.
Du musst dich öffnen.
Mach dich hübsch, geh aus und dann wird es automatisch passieren.

Nein, so einfach ist das NICHT.

Heute sehe ich diese zehn Jahre völlig anders. Ich musste zunächst lernen, mit mir selbst in Beziehung zu sein, bevor ich überhaupt die Chance hatte eine glückliche und sichere Beziehung zu erleben.

Mit 36 Jahren kommen wir in einen Lebensabschnitt, in dem der Beziehungsraum eine neue Bedeutung bekommt.

Wir können dann erstmals bewusst unsere bisherigen Beziehungsmuster wahrnehmen. Alte Prägungen aus der Kindheit müssen nicht mehr automatisch unser Beziehungsleben bestimmen. Bei mir fiel dieser Übergang ziemlich deutlich aus:

Mit 36 war ich schwanger. Mit 37 getrennt.

Mein neuer Beziehungsabschnitt begann also ausgerechnet damit, dass ich zunächst lernen durfte, alleine zu sein.

Manchmal besteht Entwicklung darin, etwas nicht mehr zu erzwingen

Rückblickend glaube ich nicht, dass ich meine heutige Partnerschaft zehn Jahre früher auf dieselbe Weise hätte leben können. Selbst wenn mir derselbe Mann damals schon begegnet wäre. Denn da war ich noch eine ganz andere Frau.

Ich war noch nicht soweit so eine Partnerschaft zu leben. Damals wäre er vermutlich nicht der Richtige gewesen, weil etwas anderes für mich dran war.

Das ist für mich einer der wichtigsten Gedanken beim kosmischen Timing:

Es geht nicht nur darum, ob der richtige Mensch, die richtige Karriere-Chance oder die richtige Möglichkeit auftaucht.
Es geht auch darum, wer du zu diesem Zeitpunkt bist.

Was kannst du bereits halten? Was musst du noch lernen? Welche Erfahrungen brauchst du noch?

Und welche alte Vorstellung darf vielleicht erst zusammenbrechen, bevor etwas Neues entstehen kann?

Warum wir uns weniger vergleichen sollten

Gerade deshalb halte ich den Satz „Mach es doch einfach so wie ich.“ für wenig hilfreich.

Was bei einem anderen Menschen gerade wunderbar funktioniert, muss für dich nicht zum selben Zeitpunkt funktionieren. Einfach weil du an einer völlig anderen Stelle deines Lebens stehst.

Das gilt für Karriere genauso wie für Beziehungen.

Kosmisches Timing bedeutet für mich deshalb nicht, dass unser Leben vorherbestimmt ist. Es bedeutet auch nicht, dass das Schicksal entscheidet und wir nur noch zuschauen können.

Die Energie ist da. Was wir daraus machen, bleibt unsere Aufgabe.

Aber es macht einen Unterschied, ob ich meine Kraft permanent gegen eine Lebensphase richte oder verstehe, was gerade wirklich für mich wichtig ist.

Vielleicht musst du nicht noch härter an derselben Tür rütteln. Vielleicht darfst du dich fragen:
Welche Tür ist gerade meine?

Möchtest du wissen, wo du gerade in deinem eigenen Timing stehst?

Manchmal spüren wir längst, dass etwas nicht mehr funktioniert oder dass sich unser Leben verändert – können aber nicht einordnen, warum.

Genau solche Fragen schauen wir uns in einem persönlichen Reading an.

Dabei geht es nicht darum, dass ich dir sage, was du tun sollst. Wir schauen gemeinsam auf dein persönliches Timing, deine aktuellen Lebensthemen und darauf, welche Entwicklung in deinem Horoskop gerade sichtbar wird.